Von Kundenparkplätzen bis zur Dienstwagenflotte: Die Sparkassen-Einkaufsgesellschaft setzt auf vaylens
Die SEG benötigte eine Lösung für die verschiedenen Ladeanforderungen der Sparkassen-Finanzgruppe – von Dienstwagenflotten und Kundenparkplätzen bis hin zum Laden zuhause für Mitarbeitende. Die Lösung sollte alle Standorte und Nutzergruppen unterstützen, ohne die betriebliche Komplexität zu erhöhen.
Das vaylens Portal vereint öffentliches Laden, Flottenladen und das Laden zuhause auf einer zentralen Plattform. SEG kann Ladepunkte, Zugangsrechte, Tarife und Abrechnungen zentral verwalten, während Dienstwagenfahrende ihren Stromtarif hinterlegen und ihre Ladevorgänge zuhause einsehen können.
Das Angebot von SEG umfasst inzwischen rund 1.300 Ladepunkte, mehr als 120 Kunden sowie etwa 130 Nutzerinnen und Nutzer von Home Charging. Die Plattform vereinfacht Verwaltung und Abrechnung und ermöglicht es der SEG gleichzeitig, das Angebot auf weitere Standorte und Nutzergruppen auszuweiten.
SEG und vaylens auf einen Blick
- Anwendungsbereiche: Public Charging, Community Charging, Fleet Charging und Home Charging
- Vorteile für Betreiber: Intuitive Einrichtung und Verwaltung über das vaylens Portal, schnelle Inbetriebnahme neuer Ladepunkte und reduzierter administrativer Aufwand
- Vorteile für Nutzerinnen und Nutzer: Einfache Registrierung, transparente Prozesse und komfortable Verwaltung der eigenen Ladevorgänge
- Vorteile für die Sparkassen-Finanzgruppe: Eine flexible und skalierbare All-in-one-Lösung für Filialen, Mitarbeitende, Kundinnen und Kunden sowie Flotten
Eine Plattform für unterschiedliche Ladeszenarien
Der Umstieg auf Elektromobilität stellt Unternehmen verschiedenster Branchen und Größen vor neue Herausforderungen. Das gilt auch für die Institute und Verbundpartner der Sparkassen-Finanzgruppe. Sie elektrifizieren ihre Fuhrparks und schaffen zugleich neue Ladeangebote für Mitarbeitende sowie Kundinnen und Kunden. Die Sparkassen-Einkaufsgesellschaft (SEG) suchte deshalb nach einer gruppenweiten Software-Lösung, die unterschiedliche Anforderungen zusammenführt und den Betrieb vereinfacht. Fündig wurde sie bei vaylens.
Die SEG ist der zentrale Einkaufsdienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe und unterstützt Sparkassen, Landesbanken und Verbundpartner bei Beschaffung und Ausschreibungen. Das 2001 in Wiesbaden gegründete Unternehmen war ursprünglich auf Bürobedarf spezialisiert und ist seit über 15 Jahren auch im Mobilitätssektor aktiv.
Die Flotten der Sparkassen-Finanzgruppe umfassen zusammengenommen rund 24.000 Fahrzeuge. Hinzu kommen rund 15.000 Standorte mit Parkplätzen, an denen eine einheitliche Ladeinfrastruktur-Lösung für Kundinnen und Kunden, Mitarbeitende und perspektivisch weitere Nutzergruppen interessant ist. Die Anforderungen reichen dabei von der einzelnen Wallbox bis hin zu komplexen Flottenlösungen.
Herausforderung: Viele Anwendungsfälle, ein einfacher Betrieb
Bei der SEG wurde Ladeinfrastruktur nie als Insellösung betrachtet, sondern als Service, der sich in unterschiedlichen Häusern und für verschiedene Anwendungsfälle einfach nutzen lässt.
„Sparkassen sollen unsere Lösungen möglichst im eigenen Haus betreiben können, ohne jedes Mal selbst die entsprechenden Kapazitäten und Kompetenzen aufbauen zu müssen“, sagt Svenja Rode, Teamleiterin eMobility beider SEG.
Gesucht wurde daher eine Plattform, die unterschiedliche Ladesituationen abbildet, ohne für jeden Standort einen neuen Prozess aufsetzen zu müssen. Denn während an einem Standort vor allem Dienstwagen geladen werden, stehen an einem anderen die Bedürfnisse von Mitarbeitenden oder Kundinnen und Kunden im Mittelpunkt.
Lösung: Ein Portal für viele Ladeszenarien
Die Partnerschaft zwischen SEG und vaylens besteht seit 2020. Ausgangspunkt war die Anbindung von Zahlungsterminals an Ladeinfrastruktur – eine Lösung, die damals noch nicht am Markt verfügbar war. Gerade im Umfeld der Sparkassen-Finanzgruppe spielt das Thema Payment eine wichtige Rolle. Ziel war es, den Bezahlvorgang an öffentlichen Ladestationen so einfach und nutzerfreundlich wie möglich zu gestalten.
Über das vaylens Portal lassen sich neue Mandanten und Ladepunkte selbstständig anlegen, verwalten und konfigurieren. Auch Zugänge, Tarife und Abrechnungsprozesse können zentral gesteuert werden. So lassen sich unterschiedliche Ladeszenarien und Nutzergruppen über eine gemeinsame Plattform abbilden.
Das Dashboard bietet einen aktuellen Überblick über die Ladeinfrastruktur und ermöglicht es, Ladevorgänge sowie mögliche Störungen im Blick zu behalten. Der Einrichtungsprozess führt die Nutzerinnen und Nutzer Schritt für Schritt durch die erforderlichen Einstellungen. Dadurch können auch Mitarbeitende, die nicht täglich mit Ladeinfrastruktur arbeiten, neue Stationen selbstständig einrichten und an die jeweiligen Anforderungen anpassen.
„Ich finde gerade die Einrichtung einer Ladestation im vaylens Portal sehr komfortabel. Man wird durch den Prozess geführt, sodass theoretisch auch Kolleginnen und Kollegen, die noch nicht mit dem System vertraut sind, eine Ladestation selbstständig anlegen können“, erklärt Ann-Kristin Maus, Projektmanagerin eMobility bei der SEG.
Damit lässt sich die Plattform sowohl für das öffentliche Laden als auch für Flotten- und Mitarbeiterlösungen einsetzen.
Home Charging: Zuhause laden und einfach abrechnen
Home Charging vereinfacht die Abrechnung von Ladevorgängen zuhause. Dienstwagennutzerinnen und -nutzer können ihr Fahrzeug an der eigenen Wallbox laden und die entstandenen Stromkosten mit dem Arbeitgeber abrechnen.
Dabei werden die Beschäftigten aktiv in den Prozess eingebunden. Sie können ihren Strompreis hinterlegen und ihre Ladevorgänge jederzeit einsehen.
„Das macht die tägliche Arbeit für das Fuhrparkmanagement deutlich einfacher. Nutzerinnen und Nutzer können ihren Strompreis selbst pflegen und ihre Ladevorgänge jederzeit einsehen. So erhalten Sie auch ein Stück Verantwortung und Kontrolle“, sagt Maus.
Community Charging: Ladeangebote für Mitarbeitende
Mit Community Charging können Ladepunkte gezielt für definierte Nutzergruppen wie Mitarbeitende geöffnet werden. Betreiber können individuelle Tarife hinterlegen und die entsprechenden Ladevorgänge zentral abrechnen.
So lassen sich beispielsweise attraktive Konditionen für Beschäftigte anbieten, ohne dass für den Betreiber zusätzlicher Verwaltungsaufwand entsteht. Mitarbeitende registrieren sich direkt über die App und können ihre Ladevorgänge selbst verwalten. Für Sparkassen entsteht dadurch eine Alternative zu öffentlichen Tarifen oder Roaming-Angeboten.
Eine Plattform für Betreiber, Mitarbeitende und Flotten
Für die Kunden der SEG liegt der Mehrwert nicht allein in der Verwaltung von Ladepunkten. Entscheidend ist die Verbindung aus einfacher Bedienung, flexiblen Einsatzmöglichkeiten und reduziertem Administrationsaufwand.
Neue Ladepunkte lassen sich unmittelbar einbinden, unterschiedliche Nutzergruppen über dieselbe Plattform verwalten und Abrechnungsprozesse für Mitarbeitende sowie das Home Charging vereinfachen. Gleichzeitig behalten Betreiber die Kontrolle über ihr Ladeangebot.
„Für uns ist wichtig, dass wir unseren Kunden eine Lösung an die Hand geben können, die einfach zu bedienen ist und trotzdem die unterschiedlichen Anforderungen abdeckt. Genau diese Flexibilität brauchen wir“, berichtet Rode.
Über Schnittstellen lässt sich vaylens zudem mit bestehenden Systemen, etwa aus Fuhrparkmanagement oder Buchhaltung, verbinden.
Ausblick: E-Flotten und Community Charging wachsen weiter
Im Zuge des weiteren Umstiegs auf Elektromobilität wird die SEG den Ausbau der Ladeinfrastruktur an zusätzlichen Sparkassenstandorten begleiten. Dabei sollen insbesondere Flottenfahrzeuge und das Laden durch Mitarbeitende stärker berücksichtigt werden. Auch Home Charging dürfte mit dem weiteren Ausbau der E-Flotten an Bedeutung gewinnen.
Damit wächst die Rolle von vaylens innerhalb des SEG-Portfolios. Grundlage ist das vaylens Portal, das unterschiedliche Ladeangebote verbindet und sich schnell um neue Nutzergruppen und Standorte erweitern lässt.
„Ladeinfrastruktur wird schnell komplex, wenn unterschiedliche Standorte, Nutzergruppen und Abrechnungsmodelle zusammenkommen. Unser Anspruch ist deshalb, diese Vielfalt im Hintergrund abzubilden und die Nutzung so einfach wie möglich zu halten. Die Zusammenarbeit mit der SEG zeigt sehr gut, wie sich auf einer gemeinsamen Plattform unterschiedliche Ladeszenarien umsetzen und Schritt für Schritt skalieren lassen“, erklärt Philipp Nobis, Head of Product und Partnermanagement bei vaylens.
Über die Sparkassen-Einkaufsgesellschaft
Mit einem auf die Bedürfnisse der Sparkassen sowie der Unternehmen und Verbände der Sparkassen-Finanzgruppe zugeschnittenen Produkt- und Dienstleistungsangebot ist die Sparkassen-Einkaufsgesellschaft (SEG) der zentrale Einkaufsdienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe.
Die SEG beschafft und organisiert Leistungen für den Geschäftsbetrieb von Sparkassen, Landesbanken und Verbundpartnern. Darunter fallen auch vielfältige Angebote rund um die Themen Fuhrpark und Ladeinfrastruktur. Im Bereich E-Mobilität versteht sich die SEG als Full-Service-Dienstleister, der standardisierte Lösungen mit den individuellen Anforderungen einzelner Häuser verbindet.
Weitere Informationen: s-einkauf.de
Über vaylens
Die vaylens GmbH entwickelt Software- und SaaS-Lösungen zur Vermarktung und Verwaltung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Das Unternehmen unterstützt Betreiber beim Management und bei der Kontrolle und Überwachung ihrer Ladeinfrastruktur. Ergänzend bietet vaylens technischen Support und Schulungen an.
vaylens hat seinen Sitz in Dortmund und ist Teil der KOSTAL-Gruppe.
Weitere Informationen: vaylens.com

