Wie Roaming-Netzwerke für Ladestationsbetreiber echten Mehrwert schaffen

Warum Roaming für Ladestationsbetreiber immer wichtiger wird
Der Ausbau der Elektromobilität schreitet europaweit kontinuierlich voran. Mit jeder neu zugelassenen E-Auto-Flotte steigen auch die Anforderungen an öffentliches Laden. Für Ladestationsbetreiber (CPO) bedeutet das: Die Ladeinfrastruktur muss nicht nur zuverlässig funktionieren, sondern auch leicht zugänglich, transparent nutzbar und wirtschaftlich betreibbar sein. Gleichzeitig sehen sich viele Betreiber mit einer stark fragmentierten Marktlandschaft konfrontiert. Unterschiedliche Ladenetzwerke, proprietäre Systeme und eine Vielzahl von Lade-Apps erschweren sowohl den Betrieb als auch die Auslastung der Ladepunkte.
E-Autofahrer erwarten heute ein anderes Ladeerlebnis. Sie möchten unterwegs laden können, ohne sich Gedanken darüber zu machen, welchem Betreiber eine Ladestation gehört oder welche App sie dafür benötigen. Genau hier setzt Roaming für Ladestationsbetreiber an. Ein Roaming-Netzwerk verbindet unterschiedliche Ladenetzwerke miteinander und ermöglicht netzübergreifendes Laden. Für Ladestationsbetreiber entsteht so die Möglichkeit, ihre Ladeinfrastruktur für eine größere Nutzergruppe zu öffnen und gleichzeitig den operativen Aufwand kontrollierbar zu halten.
Was ist Roaming im E-Laden und wie funktioniert es?
Roaming im E-Laden beschreibt die Möglichkeit für E-Autofahrer, Ladepunkte verschiedener Betreiber über einen einzigen Zugang zu nutzen. Das kann eine Lade-App, eine RFID-Ladekarte oder ein Nutzerkonto bei einem E-Mobility Provider (EMP) sein. Dieser Ansatz verbessert den Zugang zu Ladepunkten für E-Fahrer, da sie sich nicht bei jedem Ladenetzwerk separat registrieren müssen, sondern über ihren EMP Zugriff auf zahlreiche Ladepunkte unterschiedlicher Betreiber erhalten.
Für Ladestationsbetreiber bedeutet das konkret, dass sie ihre Ladeinfrastruktur für Drittanbieter öffnen und Teil eines Roaming-Netzwerks werden. Der technische Austausch zwischen CPOs und EMPs erfolgt über offene Standards wie OCPI oder Roaming-Plattformen wie zum Beispiel Hubject. Über diese Schnittstellen werden Ladepunktinformationen, Tarife, Verfügbarkeiten sowie Daten zu Ladevorgängen standardisiert übertragen. So wird Interoperabilität beim Laden möglich, ohne für jeden Partner eine individuelle Schnittstelle entwickeln zu müssen. Diese Form der Interoperabilität beim Laden ist eine zentrale Voraussetzung für skalierbares öffentliches Laden.
vaylens fungiert dabei als zentrale Lademanagement-Software und Roaming-Lösung. Mit vaylens lassen sich Ladezugang, Preise, Blockiergebühren und Abrechnung zentral über eine Plattform steuern. Gleichzeitig behalten Ladestationsbetreiber die volle Kontrolle über ihr Ladenetzwerk und können flexibel neue Roaming-Partner anbinden, passend zu ihren Standorten und Zielgruppen.
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Roaming-Netzwerke für Ladestationsbetreiber und ihre Vorteile
Höhere Auslastung der Ladeinfrastruktur
Einer der zentralen Roaming-Vorteile für Ladestationsbetreiber ist die bessere Auslastung der Ladepunkte. Sobald die Ladeinfrastruktur Teil eines Roaming-Netzwerks ist, werden die Ladepunkte für deutlich mehr E-Autofahrer sichtbar und nutzbar. Das erhöht die Zahl der Ladevorgänge und unterstützt netzübergreifendes Laden auch außerhalb der bestehenden Nutzerbasis.
Besonders bei öffentlich zugänglichen Ladepunkten, kommunalen Standorten oder Ladeinfrastruktur entlang von Verkehrsachsen spielen diese Roaming-Vorteile für Ladestationsbetreiber eine entscheidende Rolle für den wirtschaftlichen Betrieb.
Besseres Ladeerlebnis für E-Autofahrer
Ein einfaches und konsistentes Ladeerlebnis ist für E-Autofahrer heute ein entscheidender Faktor. Roaming verbessert den Zugang zu Ladepunkten für E-Fahrer, da sie bekannte Apps und Abrechnungsmodelle nutzen können. Roaming für Ladestationsbetreiber trägt so indirekt zu einer besseren Nutzererfahrung bei.
Auch wenn die Abrechnung über einen EMP erfolgt, profitiert das jeweilige Ladenetzwerk davon. Ein positives Ladeerlebnis stärkt Vertrauen, reduziert Nutzungshürden und verbessert die Wahrnehmung der Ladeinfrastruktur im Markt.
Zugang zu neuen Umsatzquellen
Roaming eröffnet Ladestationsbetreibern den Zugang zu neuen Nutzergruppen. Diese Roaming-Vorteile entstehen ohne zusätzlichen Marketingaufwand. Ladestationsbetreiber behalten dabei die volle Kontrolle über Preise und Tarife, während die Roaming-Lösung zusätzliche Nutzung ermöglicht.
Gleichzeitig bleibt das Geschäftsmodell flexibel. Preise, Tarife und Konditionen lassen sich individuell definieren, während die Kontrolle über die Erlöse erhalten bleibt. Roaming wird so zu einer skalierbaren Ergänzung bestehender Betriebsmodelle.
Vereinfachtes operatives Management
Ohne offene Standards kann die Zusammenarbeit mit mehreren Partnern schnell komplex werden. Mit der OCPI-Integration von vaylens wird Interoperabilität beim Laden zu einem festen Bestandteil des täglichen Betriebs. Diese OCPI-Integration erleichtert die Zusammenarbeit mit mehreren EMPs und Roaming-Partnern für Ladestationsbetreiber erheblich.
Mit der OCPI-Integration von vaylens lassen sich Roaming-Partner, Ladepunkte, Tarife und Abrechnungen zentral verwalten. Das reduziert Komplexität, erhöht Transparenz und unterstützt den effizienten Betrieb auch bei wachsenden Ladeinfrastrukturen.
Roaming ohne Abrechnungsaufwand: ein entscheidender Vorteil für Ladestationsbetreiber
Mit wachsender Roaming-Abdeckung steigt für Ladestationsbetreiber häufig auch die operative Komplexität, insbesondere bei der Abrechnung. In etablierten Roaming-Netzwerken arbeiten CPOs nicht selten mit mehreren Dutzend oder sogar über hundert EMPs zusammen. Ohne eine zentrale Lösung bedeutet das viele einzelne Abrechnungswege, hoher administrativer Aufwand und potenzielles finanzielles Risiko.
Genau hier setzt vaylens einen entscheidenden Unterschied. Einer der zentralen Roaming-Vorteile für Ladestationsbetreiber ist, dass vaylens die komplette Abrechnung und Rechnungsstellung gegenüber allen angebundenen EMPs übernimmt. Ladestationsbetreiber müssen sich weder um Einzelabrechnungen noch um Zahlungseingänge kümmern.
Für CPOs bedeutet das konkret:
- kein operativer Aufwand für die Abrechnung mit Roaming-Partnern
- kein finanzielles Risiko durch ausstehende Zahlungen
- volle Transparenz über alle Roaming-Ladevorgänge
vaylens vergütet sämtliche Roaming-Ladevorgänge automatisch an den Ladestationsbetreiber, ohne dass zusätzliche Prozesse oder manuelle Schritte erforderlich sind. Damit wird Roaming nicht nur technisch, sondern auch kaufmännisch deutlich einfacher. Gerade bei skalierenden Ladenetzwerken ist das ein entscheidender Hebel, um Interoperabilität beim Laden wirtschaftlich und effizient umzusetzen.
Dieser Ansatz reduziert den Aufwand für Ladestationsbetreiber erheblich und macht Roaming zu einer echten Entlastung im Tagesgeschäft, statt zu einer zusätzlichen administrativen Herausforderung.
Stärkere Positionierung bei Ausschreibungen und Partnerschaften
Interoperabilität und netzübergreifendes Laden spielen eine immer größere Rolle bei öffentlichen Ausschreibungen. Als Teil eines Roaming-Netzwerks verbessern Ladestationsbetreiber ihre Position bei Partnerschaften und Ausschreibungen nachhaltig.
Als Teil eines CPO-Roaming-Netzwerks erfüllen Ladestationsbetreiber diese Anforderungen von Anfang an. Roaming kann so zu einem wichtigen Differenzierungsmerkmal werden und ihre Position in Ausschreibungen und Kooperationen stärken.
Fazit und Key Takeaways
Roaming ist längst kein optionales Zusatzthema mehr, sondern ein strategischer Baustein für Ladestationsbetreiber, die ihre Ladeinfrastruktur zukunftssicher aufstellen möchten. In einem Markt mit steigender Nachfrage, wachsender Komplexität und hohen Erwartungen an Nutzerfreundlichkeit schafft ein Roaming-Netzwerk die Grundlage für netzübergreifendes Laden und echte Interoperabilität beim Laden.
Ein oft unterschätzter Erfolgsfaktor beim Roaming ist die Abrechnung mit einer Vielzahl angebundener EMPs. Gerade bei wachsenden Roaming-Netzwerken kann dieser Aufwand schnell zur operativen Belastung werden. Mit vaylens wird Roaming für Ladestationsbetreiber auch kaufmännisch beherrschbar, da die komplette Abrechnung und Rechnungsstellung gegenüber den EMPs zentral übernommen wird. Ladestationsbetreiber erhalten eine automatische Vergütung aller Roaming-Ladevorgänge, ohne zusätzlichen Aufwand oder finanzielles Risiko. Damit wird Roaming zu einem skalierbaren Bestandteil des Betriebs und nicht zu einer zusätzlichen administrativen Herausforderung.
vaylens unterstützt Ladestationsbetreiber dabei, Roaming für Ladestationsbetreiber strukturiert umzusetzen. Durch die Vereinfachung von Interoperabilität beim Laden und die konsequente Nutzung offener Standards wie OCPI wird Roaming zu einer skalierbaren Roaming-Lösung und zu einem integrierten Bestandteil des täglichen Betriebs, nicht zu einer zusätzlichen technischen Herausforderung. Ladezugang, Tarife, Abrechnung und die Anbindung von Roaming-Partnern für Ladestationsbetreiber lassen sich zentral steuern und flexibel anpassen.
Gleichzeitig stärkt ein Roaming-Netzwerk für Ladestationsbetreiber die strategische Position von CPOs. Eine größere Reichweite, bessere Auslastung der Ladeinfrastruktur und ein konsistenter Zugang zu Ladepunkten für E-Fahrer verbessern das eigene Angebot nachhaltig. Diese Roaming-Vorteile für Ladestationsbetreiber schaffen die Voraussetzungen für Wachstum, neue Partnerschaften und langfristige Wettbewerbsfähigkeit im öffentlichen Laden.
Sprich mit uns darüber, wie sich Roaming in bestehenden Ladenetzwerken aktivieren und skalieren lässt.
FAQs
Unsere Roaming-Funktion bietet E-Autofahrern Zugang zu einem riesigen Netz von Ladestationen, die von verschiedenen Betreibern und Standorten verwaltet werden. Roaming vereinfacht das Ladeerlebnis für E-Autofahrer, da sie Ladestationen verschiedener Anbieter nahtlos nutzen können.
vaylens bietet den Fahrern von Elektroautos verschiedene Zahlungsmöglichkeiten: Zahlung per QR-Code, Zahlung mit Debit- und Kreditkarten, Zahlung mit einer Ladekarte (die von einem Mobilitätsdienstleister zur Verfügung gestellt wird) oder Zahlung über Rechnungen mit unserer Funktion "Community Charging".
vaylens bietet den Fahrern von Elektroautos verschiedene Zahlungsmöglichkeiten: Zahlung per QR-Code, Zahlung mit Debit- und Kreditkarten, Zahlung mit einer Ladekarte (die von einem Mobilitätsdienstleister zur Verfügung gestellt wird) oder Zahlung über Rechnungen mit unserem Feature "Community Charging".
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